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Uni-München
14. März 2017

Vertiefungskurs Hauptseminar Fachdidaktisches Vertiefungsseminar Latein

Gruppe 01 (Janka): Ovids Metamorphosen sind die umfassendste und bis in die Neuzeit inspirierendste poetische Quelle zur griechisch-römischen Mythologie. Zahlreiche Mythen, die Ovid in diesem Werk in einzigartiger Vielschichtigkeit erzählt oder in der Ars Amatoria als Anschauungsbeispiele einblendet, begegnen auch...

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Gruppe 01 (Janka): Ovids Metamorphosen sind die umfassendste und bis in die Neuzeit inspirierendste poetische Quelle zur griechisch-römischen Mythologie. Zahlreiche Mythen, die Ovid in diesem Werk in einzigartiger Vielschichtigkeit erzählt oder in der Ars Amatoria als Anschauungsbeispiele einblendet, begegnen auch in der frühkaiserzeitlichen Bildkunst (Wandmalerei, Reliefplastik, Kleinkunst). Die Dichtungen Ovids und die Mythenbilder des 1. Jhs. n. Chr. eröffnen die Möglichkeit, der Transformationsoffenheit von Mythen anhand eines reichen und vielfältigen Quellenmaterials nachzugehen. Im Seminar wollen wir anhand prominent in beiden Medien vorkommender Mythen Ovid und die Bildkunst aufeinandertreffen lassen, um nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu fragen: mit dem Ziel, exemplarisch den Eigengesetzlichkeiten von Text und Bild und deren jeweils besonderer Leistungsfähigkeit nachzugehen. Gerade Ovids Werk bietet sich für eine derartige Interpretationsstrategie an, da seine Poetik des quasi-malerischen Sehens, Beobachtens und Schaffens zu einem solchen Überschreiten der inner-altertumswissenschaftlichen Disziplingrenzen geradezu ermuntert. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt. Latinistische Interessenten melden sich bitte per LSF fristgerecht und zusätzlich bis zum 27.03.2015 unter der folgenden E-Mail-Adresse an: sekretariat.janka@klassphil.uni-muenchen.de ------------------------- Gruppe 02 (Bernek): Der Lehrplan Gymnasium stellt für das Semester 12/2 des Lateinunterrichts der Oberstufe Ciceros De re publica in den Mittelpunkt der Beschäftigung mit theoretischen Reflexionen über Staat und Gesellschaft in Antike und Moderne. Das Seminar setzt sich zum Ziel, Strategien zu entwickeln, anhand derer Schüler auf der Grundlage von Auszügen aus Ciceros staatstheoretischer Schrift und geeigneten Paralleltexten zur Auseinandersetzung mit staatsphilosophischen Fragen angeregt werden können. Am Anfang des Semesters erhalten die Seminarteilnehmer(innen) durch Sach- und Didaktikanalyse ausgewählter Originaltexte (und ggf. ihrer Aufbereitung in Lehrbüchern und Lektüreausgaben für den Unterricht) im Plenum das methodische Rüstzeug für ihre eigenständigen Forschungen. Dann sollen sie in thesenhaften Referaten ihre aus dem Corpus gewonnenen lernzielorientierten Textinterpreta­tionen im Plenum zur Diskussion stellen und schriftlich ausarbeiten. Lektüreempfehlungen zur Einstimmung: Alexander Demandt, Der Idealstaat: Die politischen Theorien der Antike, Köln/Weimar/Wien 20003. Janka, Markus , Univ.Prof.Dr. LMU München SoSe 2015 Dr. Bernek Rüdiger