Wollen Sie Zufrieden sein? Dann bleiben Sie aktiv!
Einen Satz von Philip Zimbardo finde ich besonders hilfreich auf dem Weg zur Zufriedenheit: Er hat nämlich gesagt, dass: „Die Erwartungen bestimmen die Zufriedenheit". Wer nichts erwartet wird also immer zufrieden leben können. Das ist doch ein schöner Ansatz.
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Meinen Aktionsplan erstellenEinen Satz von Philip Zimbardo finde ich besonders hilfreich auf dem Weh zur Zufriedenheit: Er hat nämlich gesagt, dass: „Die Erwartungen bestimmen die Zufriedenheit". Wer nichts erwartet wird also immer zufrieden leben können. Das ist doch ein schöner Ansatz.
Aktive Menschen sind zufriedene Menschen! Das bestätigen Sportler, Unternehmer und sogar Wissenschaftler an Hochschulen.
Zufriedenheit! Wie kann man sich eigentlich glücklich und zufrieden fühlen? Es gibt ein paar Tipps, die man sich merken sollte. Fangen wir damit an, dass die Aktivität der beste Weg zum Zufriedenheitsgefühl ist. Wie viel machen Sie in ihrer Freizeit, in ihrer Arbeit oder egal auch wo sie sind?

Beschäftigen Sie sich mit irgendetwas: lesen, surfen, Sport machen oder was auch immer Ihnen Spaß macht. Wenn Sie sich gut fühlen wollen, dürfen Sie sich auf gar keinen Fall langweilen. Nichts machen und nur ständig an die Probleme denken, die sie lösen wollen, aber irgendwas hindert sie daran, es macht ihnen nur pessimistisch und unzufriedener. Wenn sie aktiv bleiben, sie werden fröhlicher, sie werden immer wieder neue Sachen entdecken und auf neue Ideen kommen. Haben sie bis jetzt das nicht gemacht? Dann werden sie jetzt ihre Trägheit los und probieren Sie es aus.
Eine Psychologin, Dolores Albarracín, an der Universität von Illinois, hat ganz genau die unterschiedlichen Menschenaktivitäten untersucht, miteinander verglichen und analysiert. Dazu hat sie noch einen Artikel in Psychological science veröffentlicht.
Sie sagt: Es ist wichtig, wie wir unsere Zeit verbringen. Wir wollen alle etwas machen und was am Ende daraus kommt, ist völlig egal. Der eine zeigt produktives Verhalten, der andere macht Quatsch, aber es spielt keine Rolle. Hauptsache man hat ein Ziel, man tut was und man langeweilt sich nicht.
Dass die Aktivität glücklicher macht als Müßiggang, sagt auch die Studie von Christopher K. Hsee von der Universität von Chicago. Er hat sich zusammen mit seinen Kollegen mit dem Thema „Aktivitäten der Menschen" auseinandergesetzt. Das Ergebnis war, dass in jedem Menschen enorme Energie steckt. Aber oft wissen die Menschen nicht, wie sie diese Energie nutzen können. Erstmals muss man versuchen Trägheit zu vermeiden und einfach mal sich mit irgendwas beschäftigen. Sie werden irgendwann herausfinden was sie wirklich machen wollen und was ihnen echt viel spaß macht. Diese Untersuchung, hat auch gezeigt, dass die Menschen in der modernen Gesellschaft sehr aktiv und kreativ sind.
Die Wissenschaftler haben noch eine Untersuchung an einer Universität gemacht. Nämlich sollten die Studenten einen Test ausfüllen. Nach dem beschränkten Zeitablauf sollten sie die Ergebnisse abgeben. Die Studenten hatten zwei Möglichkeiten: Sie könnten die Ergebnisse entweder im Büro direkt nebenan abgeben und sich in der Zeit langeweilen, die ihnen übrig geblieben war oder im Büro, das etwas weit entfernt war. Der Weg zum entfernten Büro zu Fuß war ungefähr 15 Minuten. Allerdings würden die Studenten bei jeder Abgabe einen Schokoriegel kriegen.
Nach dem Test wurde festgestellt, dass die Studenten die ins weit entfernten Büro gegangen sind viel zufriedener und glücklicher waren, als die, die ihre Ergebnisse im Büro nebenan abgegeben haben und sich die restliche Zeit gelangweilt haben.
Also die Ergebnisse sind fast in jeder Untersuchung gleich. Es ist besser, wenn wir mehr machen als zu wenig. Es hilft uns aktiv zu bleiben und zufrieden zu sein. Wenn wir mehr machen, sehen wir in uns Verbesserung, wir lernen täglich was Neues und wir entwickeln uns positiv. Dadurch können wir über uns selbst hinauswachsen.
Wer die Natur beobachtet, findet auch einige Phänomene, die für uns Menschen gelten. Dabei handelt es sich um Muster, die für ein bestimmtes Ergebnis verantwortlich sind, oder das Ergebnis zumindest beeinflussen. Ich habe mit einigen Sportlern gesprochen und sie um Informationen zum Thema Dynamik, Wendigkeit und Schnelligkeit gebeten. Im Bezug auf Trägheit sagten alle folgendes: Wenn du ein Sportler bist, ist es viel leichter und energieeffizienter die Laufrichtung, Schwimmrichtung oder die Fahrrichtung zu wechseln, solange du in Bewegung bleibst.
Dagegen ist anhalten, warten und anschließend umkehren viel Energieaufwändiger und umständlicher. Es wäre möglich, dass dieses Erkenntnis auch mit unserem natürlichen Rhythmus verknüpft ist. Die Menschen sind von Geburt an von Rhythmus bestimmt.
Viele Sportler übernehmen daher dieses Wissen und wenden es auf andere Bereiche im Leben. Deren Motto lautet ebenso: Aktive Menschen sind auch zufriedene Menschen.
Aktiv sein macht zufrieden – mit einer kleinen Einschränkung
Die Beobachtung stimmt und ist gut belegt: Menschen sind zufriedener, wenn sie etwas tun, als wenn sie untätig herumsitzen (Forscher sprechen von „Müßiggang-Aversion"). Schon ein kleiner Anlass, aktiv zu werden, hebt die Stimmung – wie das Beispiel mit dem längeren Weg zum Büro schön zeigt.
Eine Einschränkung verschweigt der Beitrag fast: Aktivität tut gut, aber Pausen gehören dazu. Ständige Geschäftigkeit ohne Erholung führt geradewegs in die Erschöpfung. Bleib aktiv und neugierig – und plane bewusst auch Ruhephasen ein. Beides zusammen macht zufrieden.