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Neues in der Kategorie Rechnungswesen

Wieso wird der Deckungsbeitrags im Handel anders definiert als in der Industrie?

Die Definition bzw. Rechenformel von dem Deckungsbeitrag lautet: Preis - zugerechnete Teilkosten.

Die zugerechneten Teilkosten können aber unterschiedlich definiert werden. Genau das ist ab Beispiel von Handel und Industrie sichtbar.
Differenziert man den Markt auf zwei Bereiche: Handel und Industrie - so kommt es zwangsläufig dazu, dass der Begriff der zugerechneten Teilkosten, also des Deckungsbeitrags anders definiert werden muss.

Beispiele und Aufgaben für die Klausur Internationale Rechnungslegung, Prüfung und Besteuerung.



So kann eine isolierte Klausur im BWL Studium aussehen. Hier werden mehrere Fächer zusammengefasst und innerhalb einer Klausur abgefragt.

Wichtige Hinweise für die Bearbeitung der Klausuraufgaben
• Die Klausur umfaßt insgesamt 5 Themengebiete. Für diese Themengebiete sind jeweils 20 Punkte vorgesehen. Daraus ergibt sich die maximal erreichbare Punktzahl von 100.
• Jedes Themengebiet muß auf dem dafür vorgesehenen farbigen Papier bearbeitet werden. Für diese Klausur gilt folgende Regelung:
Handelsrechtlicher Jahresabschluss: weiße Lösungsblätter,
Investitionstheorie: blaue Lösungsblätter,
Spezielle Rechnungssysteme: gelbe Lösungsblätter,
Unternehmungspolitik: grüne Lösungsblätter,
Betriebliche Planung: graue Lösungsblätter.
Befinden sich Lösungsteile zu Aufgaben aus einem bestimmten Themengebiet nicht auf dem dafür
vorgesehenen Lösungsbogen, dann werden diese Lösungsteile nicht bewertet.
• Jeder Lösungsbogen muß mit der Matr.-Nr. des Kandidaten/ der Kandidatin versehen werden. Lösungsbogen ohne Matr.-Nr. werden nicht bewertet.
• Bei Rechenaufgaben muß der Lösungsweg erkennbar sein. Zahlenrechnungen sind zu erläutern (z.B. nicht: Wertproduktivität = 13.000, sondern: Wertproduktivität = Ertrag/Mitarbeiterzahl = 130.000/10 = 13.000). Teillösungen werden gewertet.

In Betrieben wird zwischen mehreren Kosten- Rechnungssystemen (genannt auch Kosten - Erlösrechnug) unterschieden.

Kostenartenrechnung - beschäftigt sich mit den Kosten pro eine Kostenträger Einheit.
Kostenstellenrechnung - können in Variable Kosten und fixe kosten unterteilt werden, die auch eine bestimmte Trägereinheit betreffen.
Kostenträgerstückrechnung - betreffen nur die variable Selbstkosten
Periodenerfolgsrechnung - dient der Berechnung der Deckungsspannen und der Deckungsbeiträge pro Kostenrträger.

Pagatorischer Kostenbegriff wie der wertmäßiger Kostenbegriff sind im Bereich des Rechnungswesens, (Kosten, Erlösrechnung und Spezielle Rechnungssysteme) von fundmentaler Bedeutung. Die zwei Definitionen unterscheiden sich in einem Punkt.

Zum Eigenkapital zählen damit folgende Bilanzpositionen:
- Geschäftsanteile
- Rücklagen
- Gewinnvortrag
- Jahresüberschuss

Weiter im Post werden die einzelne Positionen erläutert.

Aus welchen Bilanzpositionen besteht der Bilanzposten Fremdkapital?
Das Fremdkapital bezeichnet die Schulden des Unternehmens. Es wird bilanziell durch folgende Positionen abgebildet:
Rückstellungen
Verbindlichkeiten

Hinsichtlich des Zeitbezugs der in die Rechnungen eingehenden Kosten wird zwischen Ist-, Normal- und Planrechnungen unterschieden. In der Istkostenrechnung werden die effektiv verbrauchten Gütermengen mit den effektiv beim Kauf dieser Faktoren bezahlten Preisen bewertet. Sie stellt den ältesten Ansatz der Kostenrechnung dar und ist zugleich Basis anderer Kostenrechnungssysteme, wie z.B. der Prozesskostenrechnung.

Im betrieblichen Rechnungswesen wird zwischen einer internen und einer externen Dimension unterschieden. Der internen Dimension gehören Instrumente wie die Kosten- und Leistungsrechnung, die Investitionsrechnung und die Finanzplanung und -kontrolle an. Der externen Dimension werden die Bilanzierung, der Jahresabschluss und die Buchführung zugerechnet. Die interne und externe Ausrichtung erschließt sich jeweils aus den Adressaten der jeweiligen Instrumente. So liefert das interne Rechnungswesen Informationen und Daten für innerbetriebliche Entscheidungsträger in ihren jeweiligen Fachbereichen, während das externe Rechnungswesen den Informationspflichten gegenüber Außenstehenden (z.B. Finanzamt, Banken, etc.) nachkommt.

Neben der Bilanz bildet die GuV (Gewinn und Verlustrechnung) einen weiteren Pflichtbestandteil für alle buchführungspflichtigen Unternehmen. Den beiden Rechenwerken liegt allerdings eine unterschiedliche Konzeption zugrunde. Während die Bilanz Bestandsgrößen beinhaltet, welche Vermögen und Kapital zu einem bestimmten Stichtag (Bilanzstichtag) gegenüberstellt, handelt es sich bei der GuV um eine zeitraumbezogene Rechnung, welche Art, Höhe und Quellen des Periodenergebnisses darstellt.

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