Kosten der Produktion
Variable Faktorart
Ihre Einsatz- oder Verbrauchsmenge in einer bestimmten Periode hängt ausschließlich von der Höhe der Ausbringungsmenge in dieser Periode ab.
Typische variable Faktorart
- Rohstoffe
- Hilfsstoffe
- Betriebsstoffe
Grundsätzlich ist effizienter Faktoreinsatz möglich. Überprüfung, ob eine Faktorart variabel ist.
Ein Faktor ist variable, wenn die Restmenge i s auch in Zukunft noch produktiv genutzt werden kann.
Weil die verfügbare Menge offensichtlich zeitlich-flexibel disponiert werden kann, werden diese Faktoren als zeitelastische Produktionsfaktoren bezeichnet.
Deshalb gilt: Zeitelastische Faktoren sind immer auch variable Faktoren
Fixe Faktorart
Ihre Einsatz- oder Verbrauchsmenge in einer bestimmten Periode ist unabhängig von der Ausbringungsmenge in dieser Periode.
Typische Beispiele für fixe Faktorart
• Maschinenzeit
• Arbeitszeit bei rein kalenderabhängiger Entlohnung
Der Restbestand i b ist am Ende der Periode ebenso verbraucht (verschwendet) wie die Menge. Es kommt folglich zu ineffizienten FEMK (Faktoreinsatzmengenkombination). Überprüfung, ob eine Faktorart zu den fixen Faktorarten zählt. Ein möglicher Restbestand ist häufig nicht mehr produktiv zu nutzen.
Über eine verfügbare Menge derartiger Faktoren kann nicht zeitlich flexibel disponiert werden. Daher werden diese Faktoren auch zeitunelastische Faktoren genannt.
Fazit
Zeitunelastische Faktoren sind stets fixe Faktoren.
Beispiel:
Verderbliche Rohstoffe
Arbeitszeit bei rein leistungsabhängiger Entlohnung Einsatzmenge = verfügbare Menge = zu beschaffende Menge Das Verbrauchsverhalten dieser Faktoren entspricht nun dem der variablen Faktorarten. Daher können deren Faktorkosten sowohl den fixen als auch der variablen Kosten zugeordnet werden.


