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Kostentheorie

Aufgaben der Kostentheorie

Kostentheorie:
- baut auf der Produktionstheorie und deren Ergebnisse auf und hat eine Erklärungs- und Gestaltungsaufgabe zu erfüllen.

Erklärungsaufgabe
− erkennen und systematisieren von Kosteneinflussgrößen

− Aufzeigen der Wirkungen dieser Einflussgrößen auf die Höhe
der Kosten K =f (e1 ,e2 ,...,en )
Formulierung und Analyse von Kostenfunktionen, welche die Höhe der Kosten in Abhängigkeit von möglichen Ausprägungen der verschiedenen Einflussgrößen aufzeigen.

Gestaltungsaufgabe:
- Festlegung der durch Entscheidungen beeinflussbaren Kosteneinflussgrößen im Sinne der verfolgten produktionswirtschaftlichen Ziele

Kostenbegriff

Kosten sind der zur Leistungserstellung erforderliche (sachzielbezogene), bewertete Faktorverbrauch, bezogen auf eine bestimmte Periode.
Bei gegebener oder vorliegender Produktionsfunktion gilt dann:
Kosten = Faktoreinsatzmenge * Faktorwerte
Erst durch die Bewertung des Faktorverbrauchs gelangt in die rein technisch ausgerichtete Betrachtung der Produktionstheorie eine ökonomische Sichtweise, die im Rahmen der Kostentheorie näher analysiert wird.

Pagatorischer Kostenbegriff und wertmäßige Kosten
Die Frage, welche Faktorwerte herangezogen werden sollen, um die Faktoreinsatzmengen in Faktorkosten umrechnen zu können, wird unterschiedlich beantwortet.
Hierbei haben sich zwei Lehrmeinungen durchgesetzt, die dabei im Vorgrund stehen:


Die pagatorische Kosten
- nur derjenige sachzielbezogene Faktorverkehr führt auch zu Kosten, der zu Auszahlungen führt
- Bewertung erfolgt zu Anschaffungsauszahlungen
- die Bewertung ist rein Beschaffungsmarkt orientiert
- aus der Sicht der Kostentheorie stellen dann
- der kalkulatorische Unternehmerlohn
- die kalkulatorischen Eigenkapitalzinsen
- sowie die kalkulatorische Miete keine Kosten dar, weil der Auszahlungsbezug fehlt

Die wertmäßigen Kosten
- jeder Leistungsbezogene Faktorverkehr führt zu Kosten.
Keine strenge Bedingung der Mengen an die Wertkomponente der Kosten.
- bewertet wird der Faktorverbrauch mit dem Nutzen, der die letzte eingesetzte Einheit des Faktors erzielt (=Grenznutzen)
- die Bewertung ist rein Beschaffungsmarkt orientiert
- die Höhe des Grenznutzens eines Faktors wird konkretisiert durch die verfolgte Zielsetzung sowie das vorliegende Entscheidungsfeld (Ressourcensituation: frei verfügbare Faktoren oder knappe Faktoren)

Funktionen der Kosten

Kostenfunktion

Mathematisch formulierter Zusammenhang zwischen verschiedenen Ausbringungsmengen und den dafür erforderlichen Faktorkosten.

Bei einer linear-limitationalen Produktionsfunktion (konstante Produktionskoeffizienten) und konstanten Faktorpreisen gilt im Einproduktfall die folgende Kostenfunktion:
K =Kf + kv * x
Von dieser Gesamtkostenfunktion ausgehend, können dann die folgenden stückbezogenen Kostenfunktionen abgeleitet werden.


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